Zuletzt eingereichte Beiträge

  • Vorurteile
    Es war ein Sprung aus dem Elfenbeinernen Turm: vom Studium
  • Die Bedeutung der Europäischen Union für die Integration Europas
    Ein Essay Der 09. Mai 1950 war ein bedeutender Tag
  • Tief unter dem Fell
    Flüchtlinge haben Europa geprägt und zu dem gemacht, was es heute ist. Über Jahrtausende hinweg. Die Zeitspanne, in der sie als unerwünscht gelten, im jungen Europa, ist historisch betrachtet kurz. Dabei wäre es so einfach, die Menschen aufzunehmen, die wir aus ihrer Heimat vertreiben, mit unserer Politik. Mit unserer Wachstumskultur. Dafür bedürfte es nur etwas Liebe. Die haben wir. Die schenken wir rund eine Million Mal pro Jahr. Geflüchteten Tieren, zum Beispiel.
  • Ein friedlicher Sommertag
    Herrlich, die klare Seeluft, der menschenleere Strand. Ich atme tief
  • Freund und Feind
    Der Beitrag ist eine fiktive Beschreibung des letzen Tages des bosnischen Serbenführers Ratko Mladić in Freiheit. Er beschreibt das Verhältnises Ratko Mladićs zu seiner Geliebten, so, wie es den Vorstellungen des Autors folgend hätte sein können, und er beschreibt das Verhältnis des Schlächters von Srebrenica zu einem Europa, das solche Menschen zu Feinden im eigenen Haus erklärt. Endlich.

„Jetzt. Aufstehen. Niederknien.“ in der litbox2

Liebe Autorinnen und Autoren,

nach dem erfolgreichen Online-Themenabend im Mai (Gratulation an den Votingsieger Jan-Eike Hornauer) wollen wir auch im Juni wieder zu einem Online-Themenabend einladen. Denn noch ist die Wiederaufnahme von Theater- und Kleinkunstbühnen nicht erlaubt und erst für den 15. Mai angekündigt.

Nichtsdestotrotz oder gerade dem zu Trotz will die litbox2 auch im Juni wieder eine Stimme sein und dabei Honorar für die gebeutelten Künstlerinnen und Künstler zahlen. 

Es werden wieder 200 EUR für den Voting-Sieger und 50 EUR für den Zweitplatzierten ausgelobt.


Und das Thema? Es kann nur eines geben: Es ist Zeit! – Aufzustehen und das Knie zu beugen. Die Welt braucht Haltung und einen klaren Geist, wenn sie nicht von Unwahrheit und Unrecht erstickt werden will. Zu große Worte? Man kann eh nichts dagegen tun? Der Meinung ist die litbox2 nicht. Literatur ist die Axt für das gefrorene Meer in uns – finden wir, frei nach Kafka. Und: Es ist Zeit, das gefrorene Meer aufzuhacken. Mit Worten – in Lyrik, Aphorismen, Prosa (bis max. 6 Seiten), Essays oder Statements (wie schon beim Europa-Mai 2020).


Die Themen sind bekannt, nicht erst seit dem gewaltsamen Tod Goerge Floyds – Ungerechtigkeit, Rassismus, Ausgrenzung, Ausbeutung, Lügen, Verleumdung, Fake-News, Hetze, Verschwörung, Gewalt … die Liste des Unrechts ist lang. Ganz gewiss auch innerhalb unserer Grenzen – oder auch in uns? Was kann – kann man was – dagegen tun? Was davon fließt wie in eure Texte ein?

Beiträge können als Prosa, Kurzprosa, Lyrik, Essay (als Text, Word, PDF, podcat oder video, mpg) eingereicht werden. Die Beiträge sollten eine Länge von insgesamt 6 Normseiten nicht überschreiten.

Jede Autorin/jeder Autor soll bitte nur einen Beitrag einreichen. Bei Lyrik können gern mehrere Gedichte gleichzeitig im Textfeld des Eingabeformulars eingereicht werden.

Gebt also wieder eure Beiträge ein, zeigt eure Haltung, lasst Rhetorik und Freigeist sich mit Metaphern, Plots und Dramaturgie „verschwören“. Denn ja, es ist Zeit!

Beiträge können bis zum 25. Juni eingesandt werden!

Bis dahin
herzliche Grüße – und bleibt gesund!
Franz

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April April

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