Drei Gedichte: Atomare Versuchung – Der Stein des Anstoßes – Schlachtbetrieb

Drei Gedichte: Atomare Versuchung – Der Stein des Anstoßes – Schlachtbetrieb

Was macht Ungerechtigkeit aus? Der Fakt, nur sich selbst oder die Mehrheit zu sehen – und alle anderen Menschen als falsch zu brandmarken. Diese Sicht gibt die Erlaubnis für alles. Gegen sie hat Literatur vorzugehen. Nicht mit Gewalt, sondern mit beharrlicher, unbeugsamer Eigenwilligkeit und einer Klarheit, die eine andere Sicht ermöglicht. Dabei kann mit grimmigen Humor, Drastik oder Mitgefühl gearbeitet werden. Im Idealfall liest man die Texte auch noch gerne. Ob das gelungen ist, können natürlich immer nur andere beurteilen. Womit wir wieder beim ersten Punkt sind … Es geht um den Blick weg von sich selbst. Es geht um neue Sichtweisen.

Drei Gedichte: Eins – Der Kampf geht weiter – Die bayrische Nymphe

Drei Gedichte: Eins – Der Kampf geht weiter – Die bayrische Nymphe

Drei Gedichte, die das Thema Ausgrenzung und Diskriminierung thematisieren, im politischen allgemeinen Sonett, das eine Lanze für Gleichheit bricht, ungeachtet der Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Glaubensrichtung; im ernsten längeren Gedicht, das von „Black lives matter“ aus- sowie ins Grundsätzliche und Zeitlose übergeht; und im zur Abrundung gedachten humoristischen Sonett, das eine erotische Zurückweisung behandelt, die auf der ewigen Verachtung der Bayern für Menschen aus Preußen basiert.

Grausam – Lyrik .2

Grausam – Lyrik .2

Die 6 Gedichte sind ein emotionaler Spiegel der vom Autor erlebten Zeit und die auf ihn – und uns alle – wartende ungewisse Zukunft. Rolf Otto Siegel, Jahrgang 1949, Jugend in Rheinland-Pfalz, seit 1973 in München, Studium der Geowissenschaften, Astrophysik, Philosophie und Kunst. Arbeitet an Texten, zeichnet Bilder, macht Fotografien von Menschen und Landschaften, schreibt Bücher über die Welt und seine Kunst. Ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe mov|3 München und Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern e.V. (BBK).